AK-Soldaten zu Gast in der „Freien Christlichen Gemeinde Ruppichteroth“

21. September 2016

Zufälle gibt es nicht! Dies bewahrheitete sich Ende August des Jahres mal wieder, als „meine“ Fysiotherapeutin einen Termin nicht wahrnehmen konnte, und ich von einer Kollegin behandelt wurde. Da ich nun das erste Mal bei ihr war, fragte sie auch nach persönlichen  Dingen, die natürlich nicht in meiner Behandlungsakte verzeichnet sind. Dabei stellte sich heraus, dass auch sie bekennende Christin ist und einen Kreis junger Leute betreut. Von ihrer Kollegin – ebenfalls Christin – wusste sie, dass ich in der christlichen Soldatenarbeit tätig bin. Daraufhin erzählte ich ihr näheres über den Dienst des AKS. Da lud sie mich ein, dies auch in ihrem Kreis junger Erwachsener zu erzählen, zumal 3 junge Männer daraus zum Jahreswechsel ihren Wehrdienst antreten.

Am Abend des 16.09. fuhr ich daher nach Nümbrecht-Harscheid, wo diese junge Gemeinde ein eigenes Gebäude erworben hat, nachdem ihr der frühere Versammlungsraum in Ruppichteroth / Rhein-Sieg-Kreis gekündigt worden war.

Die ca. 20-köpfige gemischte Gruppe freute sich sichtlich darüber, dass es unsere Arbeit gibt. Nach Eingangslied und -gebet konnte ich den jungen Menschen unseren Dienst an einigen ausgewählten Bildern und Berichten aufzeigen. Auch die mitgebrachten Schriften stießen auf reges Interesse. Besonders unsere Flecktarnbibel löste große Begeisterung aus. Leider konnte ich diese nicht sofort verteilen, da ich erst auf der Rüstzeit in Wernigerode wieder neue Exemplare bekommen würde.

Die Leiterin Olga Peters fand dies aber sehr gut, da sie die Bibeln „ihren“ Jungs am Jahresende in einem Segnungsgottesdienst zum Beginn ihres Wehrdienstes überreichen möchte. Die Gebetskarten, die Boschüren „Gottes Zusagen“ und „Christ und Soldat“, aber auch die Andachtshefte von Martin Hüfken wurden gerne angenommen. Lediglich ein afghanischer Asylbewerber blieb auf Grund  traumatischer Erlebnisse in seiner Heimat sehr zurückhaltend. Ganz intensiv wurde aber auch das Spannungsfeld erörtert, in dem sich ein Christ als Soldat bei einem Waffeneinsatz befindet.

Zum Abschluss wurde dann noch für die angehenden Rekruten gebetet, wobei der Schwerpunkt darauf gelegt wurde, dass sie ihren Glauben auch in der Bw weiter bezeugen und sich vom Heiligen Geist leiten lassen, sowie um Bewahrung an Leib und Seele.

Udo Dickes