Arbeitskreis Soldaten Aktuell
AKS beim LKU in Diepholz
Mittwoch 08. Februar 2012
Andi Weiss, Musiker und Diakon, gestaltete auf dem Luftwaffen-Fliegerhorst Diepholz einen Lebenskundlichen Unterricht mit.
Am Nachmittag lautete das Thema „Schöner scheitern - vom Umgang mit Lebenskrisen”. In einem sehr ansprechenden und humorvollen Vortrag zeigte Andi Weiss auf, das Scheitern auch immer eine große Chance zu einem Neuanfang bietet.
Am Abend gab er dann ein Konzert unter dem Titel „Heimat”. „Land, in dem die Seele wohnt, das will deine Heimat sein”, sang Andi Weiss im Titelsong seines neuen Albums. Denn jeder Mensch trägt eine große Sehnsucht im Herzen. Ein „Heimweh” im Innern, der Wunsch, nach Hause zu kommen – anzukommen. Mal lebensheiter, mal melancholisch-tiefsinnig erklangen Popsongs jenseits der gängigen Klischees. Am Ende stand die Einladung, mit der eigenen ganz persönlichen Geschichte glücklich zu werden und Frieden mit dem zu schließen, was im Leben fernab von romantischen Vorstellungen lief.
Als Songwriter, „Geschichtensammler und -erzähler” wurde Andi Weiss von der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem „Nachwuchspreis für Songpoeten” und mit dem deutschen christlichen Musikpreis DAVID in der Kategorie „Bester Nationaler Künstler“ ausgezeichnet. Andi Weiss arbeitet als Diakon in einer evangelischen Kirchengemeinde in München. Als Moderator (u. a. der TV-Sendung „Gott sei Dank”), Musiker oder Sprecher tritt er bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen, auf Bühnen, im Radio oder im Fernsehen auf.
Nachfolgend eine Bildergalerie vom Einsatz
"Wir haben wieder Kriegsheimkehrer ... wir haben wieder Veteranen"
Montag 16. Januar 2012
Militärbischof Dr. Martin Dutzmann macht bei einem Neujahrsempfang auf die Lage der Soldaten aufmerksam.
Dr. Martin Dutzmann sprach bei einem Neujahrsempfang in Lippe über die kirchliche Betreuung der Soldaten in Afghanistan, die Gottesdienste, Unterricht und Seelsorge umfasse. Er verteidigte die Präsenz der christlichen Kirchen vor Ort. Selbst, wenn man den Einsatz der Soldaten in Afghanistan fragwürdig finde, dürfe das nicht dazu führen, dass die Kirche sie allein lasse.
Wichtig sei aber besonders die Betreuung nach der Rückkehr, da müsse man einen Schwerpunkt setzen, "Wir haben wieder Kriegsheimkehrer, wir haben Kriegsblinde, wir haben Veteranen", sagte Dutzmann. Sie kämen zurück in ein Land, das zu dem Krieg keine Berührung habe.
Über Tote werde berichtet, über die Verletzten, die oft über ein Jahr im Krankenhaus lägen, gebe es nur wenige Informationen in der Öffentlichkeit, die sich eher um die Genesung des verunglückten "Wetten, dass"-Kandidaten Sorgen mache.
Für viele Rückkehrer sei das sehr bitter und sie konnten mit Recht erwarten, dass wir zur Kenntnis nähmen, dass sie in unserem Auftrag in den Krieg geschickt worden seien.
Quelle: Lippische Landeszeitung v. 16.1.2012
AKS-Infobrief 2011
Samstag 14. Januar 2012
Der neue AKS-Infobrief 2011 kann hier heruntergeladen werden.
Der neue AKS-Infobrief 2011 kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Er enthält Informationen zur Arbeit des AKS im Jahr 2011.
Weihnachtsgrüße 2011
Mittwoch 21. Dezember 2011
Hier können Weihnachtsgrüße eingegeben werden
Wür wünschen allen frohe und besinnliche Weihnachten und Gottes Segen für das neue Jahr.
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Runder Tisch tagt in Berlin
Sonntag 20. November 2011
Ulrich Weiß war als Vertreter des AKS dabei. Was ist das Fazit dieses Tages?
Es stellt sich heraus, dass die Teilnahme ein "glücklicher Zufall" war. Eine ganze Reihe von Gruppen sind ähnlich in ihrer Arbeit gelagert wie wir. Eine oder wenige Personen führen die praktische Arbeit durch.
Ein großer Vorteil war, dass die Sitzung im Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr (EKA) stattfand. Militärgeneraldekan Heimer hielt einen Vortrag über die Militärseelsorge und die anstehenden Reformen. Ich hatte den Platz neben ihm und somit die Möglichkeit, immer wieder mit ihm zu sprechen. Ich konnte aus unserer Arbeit berichten und denke, es ist gut, dass wir unter all den anderen Gruppen unsere Stimme als Christen einbringen können. Ich hatte dem anfangs nicht so viel Gewicht beigemessen, aber am Ende dieses Tages bin ich überzeugt, dass wir hier eine gesellschaftliche Aufgabe haben.
Der "Runde Tisch" hat einige Aktionen beschlossen, die dazu dienen, mehr in der Bevölkerung und auch in den Kirchen und Gemeinden über den Dienst der Soldaten zu informieren und das Thema im Bewusstsein zu halten.
Für mich stellt sich die Frage, was wir im Bereich unserer Freikirchen und Verbände tun können, um das Thema präsent zu halten?
Konkret beschlossen wurde dass der Moderator, Reinhold Robbe, einen Brief an die beiden großen Volkskirchen und an alle Landeskirchen und Diozösen schreibt, mit der Bitte, regelmäßig an unsere Soldaten zu denken und für sie zu beten.
Außerdem soll in den Fraktionen des Bundestages eine gelbes Band mit den Unterschriften der Abgeordneten angelegt werden, das dann als Zeichen der Solidarität und Ermutigung zu Weihnachten in die Einsatzgebiete geschickt wird.
Uber den persönlichen Kontakt zu Finanzminister Schäuble soll erwirkt werden, eine offizielle Briefmarke für Soldaten herauszugeben.
Zudem sind verschiedene Kontakte geplant, u.a. Mit dem Verteidigungsminister (Termin steht noch nicht fest) und am 3.5.2012 mit dem Bundespräsidenten im Schloss Bellevue.
Dass die Sitzung im EKA stattfand, hatte noch andere Vorteile. So konnte ich noch den Pressesprecher Walter Linkmann besuchen und den Verantwortlichen für die Einsatzpfarrer, Bodo Winkler. Mit ihm hatte ich ja schon auf der Gesamtkonferenz der MS vereinbart, das wir das Angebot unseres Gebetsdienstes konkret und schriftlich an die Einsatzpfarrer weitergeben. Leider hat es darauf keine Rückmeldung gegeben. Mir kam nun der Gedanke, dass wir jeweils die Namen und die Standorte der Pfarrer für die jeweiligen Kontingente als Gebetsanliegen in den geschützten Bereich stellen. Pfarrer Winkler hat sich sofort damit einverstanden erklärt und mir unmittelbar eine handschriftliche aktuelle Liste mitgegeben (siehe Gebetsanliegen). Das finde ich schon bemerkenswert!
Nun gilt es, weiter am Netzwerk für die Unterstützung von Soldaten mitzuwirken und unseren Beitrag einzubringen. Geplant ist, über Facebook und Twitter weitere Kontakte aufzubauen.
Auch das Thema traumatische oder besondere Belastungen von einzelnen Soldaten ist weiter brennend und auch hier können wir einen Beitrag leisten. Mehr dazu erfolgt in einer gesonderten Information.