25.08.2026

Bericht von der 130. Allianzkonferenz

Die Allianzkonferenz 2026 stellte sich dem Thema Leid aus biblischer Perspektive. Bibelarbeiten, Seminare, das Musical über Paul Schneider und viele Begegnungen prägten diese ermutigenden Tage.

Vier Personen stehen in einem Raum vor einem Informationsstand. Der Stand hat ein Banner mit dem Text "Frieden stiften. Versöhnung leben." Die Personen tragen unterschiedliche T-Shirts und lächeln in die Kamera. (Text KI generiert)

Die unter dem Titel „Hiobsbotschaften“ stehende diesjährige Konferenz, befasste sich mit dem Leid in dieser Welt in vielfältiger Weise. An Hand ausgewählter Textstellen aus dem Buch Hiob, wurden schlaglichtartig einzelne Gesichtspunkte dieses komplexen Themas erarbeitet.

Mich persönlich sprachen die Bibelarbeiten am Freitagvormittag ganz besonders an. Aber auch die anderen Bibelarbeiten waren fundierte und schriftgemäße Botschaften in unsere Zeit. Es lohnt sich, alle auf „You tube“ immer wieder neu anzuhören / anzusehen.

Warum mich der Freitagmorgen so besonders angesprochen hat, weiß ich nicht. Vielleicht deswegen, weil in unserer Gesellschaft heute sehr viel gejammert wird. Diesem Jammern stellte der sächsische Landesbischof Tobias Bilz echtes Klagen gegenüber. Echtes tiefes Klagen und Weinen, ja Schreien hat Zeit und Raum. Am Beispiel von Hiob findet diese tiefempfundene Not aber auch ein Ziel. Gott ist bei Hiob der Ziel- und Wendepunkt allen Übels. Bischof Bilz sagte zu Recht in seinem Schlusssatz: „Es gibt keinen Schmerz ohne Segen, aber auch keinen Segen ohne Schmerz“.

Außerdem gab es wieder eine Vielzahl von Seminaren und Brennpunkten neben dem Jugendcamp und den Veranstaltungen für Kinder in 2 Altersgruppen, die allesamt gut besucht waren. Mehr als 1300 Besucher täglich bestätigten, dass die AKON in ihrer Ausrichtung Alt und Jung vereinigt. Bemerkenswerterweise wurde das Jugendcamp von einer Gruppe jugendlicher Honkongchinesen unterstützt, die auf eigene Kosten die Reise nach Thüringen unternommen hatten, weil sie den Ruf durch den Heiligen Geist hierzu vernahmen.

Den diesjährigen Höhepunkt bildete aber die zweimalige Aufführung des Musicals „Paul und Gretel – kein Märchen“ über das Leben und Sterben von Pfarrer Paul Schneider aus Dickenschied im Hunsrück – auch als Prediger von Buchenwald bekannt - am Samstagabend und Sonntagnachmittag.

Aus diesem Grund war unser Infostand in diesem Jahr auf Donnerstag und Freitag im Rahmen des Bereichs „EAD-Welt“ beschränkt, weil die Stadthalle für dieses Ereignis hergerichtet werden musste. Dies tat aber der Intensität der Gesprächskontakte keinen Abbruch, sondern bestätigte mir, dass unsere geplante Neuausrichtung als „EAD-Ansprechstelle Christ und Soldat“ der Weg ist, den wir in Anbracht der zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen wagen sollen.

Den Samstagmittag nutzten wir dann noch zu einem Kennenlerngespräch mit Dr. Ulrich Wandel, der mit seiner Stiftung unseren Dienst unterstützen will.

Wieder einmal waren die Tage der AKON erfüllt und gesegnet, auch wenn ich aus persönlichen Gründen – Umzug nach Wernigerode Ende September – am Donnerstag nicht dabei war.