28.06.2026

Bericht Josua Rüstzeit

Vom 26.–28. Juni trafen sich 20 junge Soldaten, Reservisten und Zivilangestellte im Monbachtal zu Austausch, Glaubensstärkung und Gemeinschaft.

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem getarnten Militärfahrzeug in einem Museum. Einige Personen sitzen im Fahrzeug, während andere davor posieren. Im Hintergrund sind weitere militärische Exponate und ein deutsches Flaggenbanner sichtbar.

In enger Abfolge zur letzten Rüstzeit in Neudietendorf folgte vom 26.-28.06.2026 eine weitere Rüstzeit im Monbachtal. Zielgruppe hier waren junge aktive Soldaten/ Zivil Angestellte / Reservisten, die sich bereits über längere Zeit online in einer WhatsApp Gruppe formiert hatten und nun den persönlichen Austausch suchten. Unter Leitung des Pfarramtes Bonn mit Militärdekan Söffing und mit Unterstützung einzelner Soldaten wurde die Rüstzeit organisiert und durchgeführt.

Erneut bei hochsommerlichen Temperaturen fand sich die 20- köpfige Gruppe bei den christlichen Gästehäusern im Monbachtal ein. Nach der abendlichen Stärkung lernten wir uns gegenseitig kennen, auch in Hinsicht auf den persönlichen Glauben und den individuellen Weg zur Rüstzeit.

Am Samstag ging es nach einem kurzen Morgenimpuls zum üppigen Frühstück und danach in einen interaktiven Workshop. Hier beschäftigen uns die Herausforderungen als Christ im Dienstalltag, weiterhin wurden bestehende Unterstützungsmöglichkeiten (Miilitärseelsorge, Cornelius Vereinigung, AKS, AMCFs,…) vorgestellt. Zuletzt sammelten wir, welchen Unterstützungsbedarf der einzelne noch benötigt, um im Dienstalltag im Glauben bestehen zu können und Zeugnis zu sein. 

Unterbrochen wurde der Workshop durch einen Ausflug in das Besucherzentrum des Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw mit einem anschließenden einkehren im Brauhaus. Eine erfrischende Abkühlung war der Sprung in die naheliegende Nagold.

Bei einem Abendspaziergang in das Monbachtal reflektierten wir bei einem Impuls über unseren Auftrag Jesus in die Welt zu tragen (gemäß dem Leitvers der Fackelträger: „Christ in us- the hope of glory“, Kolosser 1,27). Den Teilnehmern wurde die Möglichkeit gegeben symbolisch ein Licht zu entzünden, als Zeichen dafür, dass sie bereit sind ihren Glauben als Zeugnis im persönlichen Umfeld und Dienstalltag zu leben. Wie am Vorabend ließen wir den Tag in geselliger Form ausklingen.

Der Sonntag begann mit freiwilligen Morgensport mit anschließender Abkühlung im Kneippbecken. Der Abschluss der Rüstzeit bildete ein kurzer Rundgang über den Missionsberg in Bad Liebenzell mit einem nachfolgenden Gottesdienst bei der Missionsberggemeinde. Für das leibliche Wohl sorgte zum Schluss die Einkehr beim lokalen Dönerladen. So waren die Teilnehmer gestärkt für die Rückreise in alle Richtungen Deutschlands.

Wir blicken zurück auf eine gesegnete Zeit mit wertvollem Kennenlernen und freuen uns die einzelnen Teilnehmer auf kommenden Rüstzeiten wieder zu sehen!